Disposition

1.Manual C-g’’’ Hauptwerk

Bourdon 16’
Principal 8’
Bourdon 8’
Prestant 4’
Flûte harmonique 4’
Flageolet 2’
Mixtur 3 fach
Trompete 8’

2.Manual Schwellwerk

Flöte 8’
Gamba 8’
Salicional 8’
Flöte 4’
Oboe 8’

Pedal C-f’

Soubasse 16’

Spielhilfen :

Normalkoppeln
Superkoppeln : II-I
Subkoppeln : II-I
1 freie Kombination, 4 feste Kombinationen
Registerschweller, Jalousieschweller II
Absteller : Zungen einzeln, Registerschweller

Pneumatische Traktur, Kegelladen

Junglinster
Wetzel 1887 II/14

Das Gehäuse der Orgel stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Kloster Marienthal, das 1783 durch das Edikt des Kaisers Joseph II aufgehoben wurde. Das Pfeifenwerk ist allerdings viel jünger und stammt grösstenteils von Charles Wetzel, der 1887 in dem schönen Gehäuse ein neues Werk einbaute.
1939 wurde die Orgel von der „Manufacture d’orgues Georges Haupt“ aus Lintgen restauriert, erweitert und mit einer pneumatischen Traktur versehen. Die klangschönen Register von Wetzel wurden dabei nicht verändert. 1985 wurde das Instrument von Orgelbauer Herbert Schmidt aus Mersch gründlich überholt. Zurzeit wird über eine grundlegende Restaurierung beraten, bei der die Orgel klanglich nicht verändert werden soll, nur ist an eine Rückführung zur mechanischen Traktur gedacht.

Audiobeispiel:

L.J.A. Lefébure-Wély, Communion en Fa
Organist: Patrick Colombo, 1986

Photo: Guy Ehmann Photo vor 1972 aufgenommen


Version: Freitag 18. Juli 2008

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