Disposition

1.Manual C-f’’’’ Hauptwerk


Bourdon 16’
Principal 8’
Flöte 8’
Gedackt 8’
Gamba 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Octave 2’
Mixtur 2 2/3’

2.Manual Unterpositiv

Geigenprincipal 8’
Dolce 8’
Lieblich Gedackt 8’
Salicional 4’
Rohrflöte 4’
Quinte 2 2/3’
Octave 2’
Trompete 8’

Pedal C-d’

Violonbass 16’
Subbass 16’
Principalbass 8’
Octavbass 4’
Posaunenbass 16’

Spielhilfen :

Normalkoppeln
Feste Kombinationen : Forte, Tutti, (als Fusstritte)
Mechanische Spiel- und Registertraktur, Schleifladen

Dreifaltigkeitskirche (protestantisch)
Gebr. Stumm 1877 II/22

Die Orgel der protestantischen Dreifatigkeitskirche in Luxemburg wurde 1877 von der Firma Gebr. Stumm aus Rhaunen-Sulzbach im Hunsrück errichtet. Das ursprüngliche Unterpositiv wurde dann im 20. Jahrhundert von der „Manufacture d’orgues G. Haupt“ aus Lintgen zum Schwellwerk umgebaut, inkl. einiger Änderungen an der Disposition, das Schwellwerk erhielt eine pneumatische Traktur anstelle der alten mechanischen, diese wurde wiederum 1967 von Orgelbauer J. Gomrée aus Sainte Marie-sur-Semois zu einer elektropneumatischen umgebaut, dabei wurden wieder Änderungen an der Disposition vorgenommen.

Audiobeispiel:

Felix Mendelssohn, Allegro Maestoso e vivace aus Sonate II
Organist: Patrick Colombo, 2002

1998 wurde das Werk von der Firma Oberlinger aus Windesheim bei Bad Kreuznach restauriert, man beschloss dabei, die Orgel im ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Die Posaune 16’ im Pedal war zwar in der Disposition aus dem 19. Jahrhundert nicht vorhanden, wurde jedoch nach Vorbildern anderer Stumm-Orgeln gebaut und passt sich sehr gut in den Gesamtklang der Orgel ein. Die Traktur wurde wieder mechanisch, ist allerdings etwas schwergängig.


Version: Freitag 18. Juli 2008

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